Team-
entwicklung

Teamentwicklung

Kurzbeschreibung

Ein Team ist eine Produktiveinheit, bestehend aus mehreren Personen, die selbständig Ziele verfolgt und Aufgaben erledigen soll.

Aufgrund des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Persönlichkeiten mit individuellen Talenten, aber auch Schwächen und häufig divergenter Interessen, sind Spannungen und Reibungsverluste programmiert.

Die Teamentwicklung ist als strategisches Instrument ideal geeignet, Zusammenhalt und Teamgeist effektiv zu fördern. Dadurch steigt die Zufriedenheit aller Beteiligten sowie die Produktivität und Effizienz der gesamten Gruppe.

Ziele und Inhalte

  • Teamdiagnostik (Was läuft schlecht und warum?
    Was muss verbessert werden?)
  • Gestaltung von interaktiven Workshops und Konferenzen
  • Teamsupervision
  • Konfliktberatung
  • Team-Erlebnisprogramme
  • positives Arbeitsklima schaffen

Zielgruppe

  • Management Teams
  • Abteilungen
  • Arbeitsgruppen
  • Projekt Teams
  • Virtuelle Teams

FAQ

Wie können Sie Einfluss auf unsere Teamentwicklung nehmen, ohne zu wissen wie wir ticken?
Das war, ehrlich gesagt, noch nie ein Problem. Natürlich gibt es in jedem Team eine Reihe von Regeln und Gesetzen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Diese Teamregeln sind für mich der Ausgangspunkt bei meiner Arbeit und stehen bei Veränderungsprozessen im Fokus. Oft zeigt sich sogar, dass sie ihren Anteil an der Entstehung von Schwierigkeiten haben. Deshalb müssen sie auf den Prüfstand.

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Wie nähern Sie sich problematischen Fragestellungen?
Bei jeder Teamentwicklung gibt es zunächst einen Ausgangszustand und es gibt Parameter, die sich ändern sollen.

Vielleicht gibt es Streit, der beigelegt werden soll oder die Produktivität soll wieder in den grünen Bereich gefahren werden. Es kriselt zwischen verschiedenen Abteilungen, ein Team ist unzufrieden mit der Geschäftsleitung oder umgekehrt.

Die Problemlage korrekt zu erfassen und einen Zielzustand zu definieren, der für alle Beteiligten erstrebenswert ist und einen für alle akzeptablen Weg dorthin festzulegen, darin besteht die erste und mitunter schwierigste Aufgabe.

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Gibt es nicht bei jeder Veränderung auch Verlierer?
Die meisten Menschen reagieren bei bevorstehenden Veränderungen erst einmal verhalten. Es bedeutet vielleicht den Verlust lieb gewonnener Privilegien, auf jeden Fall bedeutet es Unruhe, Auseinandersetzung und Anstrengung. Das wollen viele, durchaus verständlich, möglichst vermeiden.

Das, was wir Menschen allerdings in einer Gemeinschaft suchen, unterscheidet sich auf der ganzen Welt nicht sonderlich voneinander. Es geht immer um Anerkennung, Wertschätzung und Zugehörigkeit. Und das ist die Kunst in der Teamentwicklung: jedem sein Recht zu lassen, Zumutungen und Anforderungen gleichmäßig zu verteilen und dennoch den angestrebten Zielzustand möglichst rasch und vor allen Dingen gemeinsam zu erreichen.

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Welche Ziele stehen an den Coaching-Tagen im Vordergrund?
Es geht darum, den Rahmen wiederherzustellen in dem alle gerne und produktiv arbeiten, die Kooperationsbereitschaft der Beteiligten zu erhöhen.

Manchmal ist es nötig, erst mal reinen Tisch zu machen. Alte Geschichten auszuräumen, Frieden zu schließen und neu anzufangen. Das, was die Menschen trennt, zu beseitigen. Der Mensch lebt nun mal nicht vom Brot allein und in vielen Teams haben sich im Laufe der Zeit zwischenmenschliche Strukturen etabliert, die der Produktivität auf der einen und der Zufriedenheit auf der anderen Seite gleichermaßen im Wege stehen. Diese Strukturen gilt es anzuschauen, zu verstehen und aufzulösen. Am Ende soll es allen deutlich besser gehen.

Dazu kommen die Interessen der einzelnen Akteure auf den Tisch. Widerstände und Unlustgefühle sind dabei von zentraler Bedeutung, denn sie sollen aufgelöst werden. Das machen wir auf unterschiedlichem Wege. Teils durch Aufgaben, die alleine oder in sehr kleinen Gruppen bearbeitet werden, teils durch moderierte Diskussionen im Plenum.

Es gibt einen interessanten Methodenmix, der kurzweilig, motivierend und effektiv in seiner Wirkung ist. Teamentwicklung funktioniert nur, wenn alle Spaß haben!

FAQ_T_Kiste

Teamentwicklung hört sich für mich nach „Ringelpitz-mit-Anfassen“ an. Ich habe Sorge, dass meine Leute damit nicht umgehen können.
Diese Sorge kann ich verstehen, denn das ist eine Befürchtung, die ich zu Beginn der Veranstaltung häufig auch von Teilnehmern höre. Am Ende sind jedoch alle begeistert und erstaunt, wie leicht es ging. Es erfordert vielleicht ein wenig Mut sich einzulassen, mit offenen Karten zu spielen, aber den setzte ich erst einmal voraus.
Ich habe Teamtrainings schon mit sehr unterschiedlichen Teilnehmergruppen durchgeführt. Es gab reine Frauengruppen aus der Reisebranche oder extrem umsatzorientierte Männerrunden, Vertriebsmannschaften aus dem Versicherungs- oder Lebensmittelbereich, Metaller aus Industrie oder Handwerk, aus der Automobil- oder Zulieferindustrie, oder Ärzteteams in Kliniken.
Unterm Strich besteht die Aufgabe immer darin, die Menschen zu erreichen. Dazu gibt es im Teamtraining eine Reihe von bewährten Methoden. Die Menschen sollen in Bewegung und in Kontakt kommen. Das funktioniert gut, wenn sie zunächst spielerisch gemeinsame Aufgaben lösen. Die erfolgreiche Kooperation verbindet und bildet die Basis für Veränderungen und ein Modell für die künftige Zusammenarbeit.

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Welche Gruppenzusammensetzung ist sinnvoll?
Beim Teamtraining können die Gruppen grundsätzlich größer sein als bei anderen Formaten. Bis zu 16 Personen, in Einzelfällen auch mehr sind absolut in Ordnung.

Es sollte jeweils eine der betroffenen Hierarchieebenen vollzählig anwesend sein. Da es hier um die Gruppendynamik und die Zukunft des Teams geht, darf niemand ausgeschlossen werden, der dazugehören soll. Auch sollte sich niemand selbst ausschließen, der künftig noch dazugehören will.

Manchmal ist es sinnvoll, unterschiedliche Hierarchieebenen zu mischen, in der Regel behindert es aber die Offenheit und den Fortgang des Prozesses, wenn Vorgesetzte oder Geschäftsführer anwesend sind. Die Zusammensetzung der Gruppen ist ein Thema der Vorgespräche.

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Wo findet das Coaching statt?
Hier gibt es viele Möglichkeiten und die Auswahl des Veranstaltungsortes ist immer ein Signal ans Team. Das Training kann in den Räumen des Betriebs stattfinden, es kann aber auch an einem sehr attraktiven Ort sein. Ein Luxus- oder Wellnesshotel, in den Bergen oder an der See, in Hamburg, Berlin oder München, in Barcelona, Lissabon oder London, auf einer Insel oder auf der Zugspitze. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und allein durch die Auswahl des Veranstaltungsortes hat das Unternehmen die Möglichkeit, auf seine Leute zuzugehen, Akzente zu setzen, Anerkennung und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.

Das Ganze sollte natürlich im Rahmen bleiben, zum Unternehmen, seiner Kultur und seinen Möglichkeiten passen. Auch der Aufwand für die Anreise ist zu bedenken. Ich möchte allerdings auf diese Möglichkeiten hinweisen und dazu ermutigen, diese klug zu nutzen. Häufig steht bei einem Teamtraining viel auf dem Spiel.

Welchen zeitlichen Ablauf hat das Seminar?
Das kommt in erster Linie auf die Aufgabenstellung an, darauf was im Laufe des Seminars erreicht werden soll. Manchmal genügt bereits ein Tag, in der Regel sind aber zwei oder drei Tage nötig und darauf aufbauend im passenden Abstand ein bis zwei weitere Veranstaltungen.

An jedem Seminartag arbeiten wir konzentriert in vier Blöcken á 90 Minuten mit ausreichend Pausen zwischendrin. Mein Ziel ist es, dass Aufmerksamkeit, Motivation und die Bereitschaft den Prozess kreativ mitzugestalten bei allen gleichbleibend hoch ist. Das ist, gerade bei Themen, von denen einzelne persönlich betroffen sind, eine Herausforderung. Deshalb modifiziere ich den Ablauf auch nach den Erfordernissen des Prozesses und den Bedürfnissen der Teilnehmer.

Wie kann ein Team die Ergebnisse überprüfen und ggf. nachjustieren?
Das ist eine wichtige Frage. Eine punktuelle Maßnahme läuft bei langfristigen Prozessen wie der Teamentwicklung leicht ins Leere. Hier gilt es Vorsorge zu treffen.

Das geschieht zum einen, indem wir am Ende des Seminars Verantwortlichkeiten verteilen. Das heißt, jeder Teilnehmer behält bestimmte Dinge im Auge, die er bei Bedarf anspricht um gegensteuern zu können. Daher sollte das Ergebnis am Ende auch allen gerecht werden und von allen mitgetragen werden können. Ansonsten sind stiller oder offener Widerstand programmiert. Nur gemeinsam lassen sich neu vereinbarte Grundsätze mit Leben füllen.

Ist ein Teamtraining nicht am Ende ein Trostpflaster? Viele Probleme entstehen doch aus der Kultur des Unternehmens?
Der Aspekt ist richtig und besitzt zentrale Bedeutung. Ein Team ist immer in einem betrieblichen Umfeld angesiedelt und dort gibt es eine Reihe von Interessenskonflikte. Wer die Vorstellung hat, eines seiner Teams läuft nicht in der Spur und mit einem Teamtraining ist dann alles wieder gut, wird möglicherweise enttäuscht.

Ein Unternehmen ist ein komplexer Mikrokosmos mit unterschiedlichen Individuen, mit diversen Vorstellungen, Interessen und Bedürfnissen. Wir sind mit unseren Teamtrainings die Schmier- und Hilfsstoffe in diesem unübersichtlichen Getriebe. Wir vermindern die Reibungsverluste und erhöhen die Effektivität.

Letztlich ist aber im betrieblichen Umgang gegenseitiger Respekt unverzichtbar. Wertschätzung und Anerkennung der Leistung wie der Personen sind der Schlüssel zum Erfolg. Selbstverständlich hat dies etwas mit Unternehmenskultur zu tun! Die wiederum wird geprägt durch die Persönlichkeiten der Leitungsebene. Häufig wirken hier noch Vorstellungen des Firmengründers nach.

Aber zum Glück ist nichts so fest gefügt, dass man es nicht ändern könnte, zum Wohle aller und für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Das ist allerdings schon wieder ein anderes Thema – eines der Kultur- und Führungskräfte Entwicklung.

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